Zeitaufwand: 10 -15 Min. – Schwierigkeitsgrad: mittel

1.) Überprüfen Sie, ob die Batterieklemmen und das Massekabel unbeschädigt, fest angeschlossen und nicht korrodiert ist. Sollte der Starter leicht zugänglich sein, prüfen Sie auch dort ob die Kabel fest angeschlossen sind.
2.) Messen Sie mit ihrem Multimeter die Batteriespannung, wenn alle Verbraucher ausgeschaltet sind. Der Spannungswert sollte über 12,3 Volt liegen.
3.) Starten Sie nun den Motor und lesen Sie erneut die Batteriespannung ab. Die Spannung sollte bei drehendem Motor nicht unter 9 Volt abfallen. Sinkt die Batteriespannung unter 9 Volt, so benötigen Sie eine Fremdstarthilfe oder Sie müssen Ihre Batterie nachladen oder eine neue Batterie einbauen.
4.) Sollten Sie im Moment des Startens nur ein Klicken hören, so können Sie mit etwas Glück den Wagen mit Hilfe eines Hammers wieder in Gang setzen. Dazu müssen Sie den Starter finden und dem Einrückrelais einen leichten und gezielten Schlag verpassen (siehe Bild). Danach oder währenddessen versuchen Sie erneut zu starten.
5.) Sollten Sie nicht einmal ein Klicken beim Starten vernehmen, die Batterie aber ausreichend geladen sein, so könnte Ihr Zündstartschalter oder das dünne Kabel zum Starter defekt sein. Mit einem Kabel z. B. von ihrem Multimeter können Sie den Zündschalter am Starter (siehe Arbeitsplan) überbrücken.

Ohne Multimeter können Sie eine etwas ungenaue Prüfung der Batterie durchführen: Und zwar schalten Sie das Abblendlicht ein und starten den Motor. Sollte das Licht während des Startvorgangs deutlich dunkler werden, so liegt dies in der Regel an einer entladenen Batterie. Doch Vorsicht Bei einigen Fzg.-Herstellern schaltet das Licht während des Startvorgangs komplett ab. Dann ist diese Prüfung natürlich nicht möglich. Kommen Sie mit diesen Prüfungen dem Fehler nicht auf die Spur, können Sie sich allenfalls noch anschieben oder anschleppen lassen. Andernfalls sollten Sie professionelle Hilfe anfordern.{iarelatednews articleid=”35,36,37,65″}